Die Fischbestände schrumpfen dramatisch. Nur noch wenige Arten wie Karpfen, Pangasius und Forelle können wir guten Gewissens essen. Gut ist es, Fisch zu kaufen, der schonend aus gesunden Beständen gefangen worden ist. Und der Handel? Greenpeace hat die größten Supermarktketten getestet und einen neuen Fischratgeber herausgebracht.
"Die Lage der Fischbestände ist weltweit nach wie vor dramatisch, viele
brauchen endlich eine Pause von der Fischerei" sagt Iris Menn,
Meeresexpertin von Greenpeace. "Die Politik schafft es nicht, sich gegen
die Front aus Fischereiländern, Industrie und Handel durchzusetzen.
Daher spielen die Verbraucher eine wichtige Rolle. Sie können mit ihrem
Kauf dem Handel zeigen, dass sie ein umweltfreundliches Angebot im Laden
wollen. Und das wirkt bereits." so Greenpeace.
88 Prozent der europäischen Speisefischbestände seien bereits
überfischt, 30 Prozent werden sich möglicherweise nicht mehr erholen.
Die EU wird im Dezember die
jährlichen Fangquoten festlegen und dabei vermutlich wieder die
wissenschaftlichen Empfehlungen überschreiten, so die Vermutung von
Greenpeace.
Der Ratgeber zum Herunterladen:
http://www.utopia.de/ratgeber/welcher-fisch-darf-noch-auf-den-tisch-greenpeace-rategber