Darauf sollten Verbraucher bei der Schufa-Anfrage achten
Abfragen bei Auskunfteien wie der Schufa werden schon längst nicht mehr
nur durch Banken durchgeführt, wenn der Kunde einen Kredit möchte. Auch
Vermieter oder sogar Arbeitgeber verlangen häufig Nachweise zum
Zahlungsverhalten oder der finanziellen Situation, eine sogenannte
Bonitätsauskunft. Ist der Verbraucher gezwungen, beispielweise einen
Nachweis vorzulegen, ob positive oder negative Einträge gespeichert
sind, dann kostet das zurzeit 18,50 Euro.
Die Schufa unterstreicht auch, dass es für eine einmalige Zahlung von
18,50 Euro einen Onlinezugang gibt, wo der Verbraucher ständig seine
Daten abfragen kann. Wer eine Schufa-Zweigstelle nicht in seiner Nähe
hat oder nicht ins Netz kann, der könne auch über die Telefonhotline die
Schufa jederzeit erreichen.
Hierzu sei berichte, dass wir bei einem Text telefonisch 3
Tage niemanden erreichen konnten. Als sich unsere Redaktionsassistentin auf den
Weg zu Schufa machte – ehemals in der Hamburger Wendenstraße – konnte sie von wütenden
Menschen erfahren, dass die Schufa vor 6 Wochen umgezogen sei. Davon war nichts
auf der Internetseite zu lesen … hamburg hat übrigens seit diesem heimlichen
Umzug keine Schufastelle mehr.
Die Verbraucherzentralen weisen im Übrigen darauf hin, dass nicht nur
die Schufa Auskünfte über den Verbraucher sammelt; es gibt andere
Auskunfteien, die Daten speichern. Wo sich Verbraucherdaten befinden,
das weiß der Bürger häufig nicht.